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Students For Future Hamburg

Umwelt­freundliche Mobilität für Studierende

Bild: Daha Yeo, Students for Future Hamburg

Für viele Menschen ist es noch üblich, überall mit dem Auto hin zu fahren. 
Der Verkehrssektor ist jedoch mit rund 20% der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasemissionen in Deutschland. 96% der Verkehremissionen verursacht der Straßenverkehr (Bundesregierung 2022) - eine kritische Zahl, die wir in Zeiten der Klimakrise im Auge behalten müssen.
Doch es gibt Alternativen zum Auto, die nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch kostengünstiger und gesünder sind. Insbesondere für Studierende, die oft ein begrenztes Budget haben, stellen der öffentliche Nahverkehr (ÖPNV) und das Fahrrad eine gute Alternative dar.

Der öffentliche Nahverkehr (ÖPNV)

Der ÖPNV ist eine umweltfreundliche Alternative zum Auto. Im Gegensatz zum Individualverkehr mit dem Auto, werden im öffentlichen Nahverkehr viele Menschen in einem Fahrzeug befördert, was zu einer Verringerung des Verkehrsaufkommens und der Schadstoffemissionen führt. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist meistens günstiger, und Studierende profitieren besonders von günstigen Tickets (→ schaut euch auch unseren Beitrag zum Deutschlandticket an).

Leider ist der ÖPNV nicht überall gut ausgebaut, sodass hier die Politik gefragt ist, um das Angebot zu verbessern. Auf dem Land fahren Busse oft selten oder es gibt gar keine Anbindung, während in der Stadt die Busse oft überfüllt sind. Gerade in Hamburg wirkt es sich negativ aus, dass es keine Straßenbahn mehr gibt. Es wird zwar mit der U5 eine neue U-Bahn-Linie geplant, deren Bau wird aber sehr lange dauern, viel CO2 ausstoßen und teuer werden. Eine umweltfreundlichere Straßenbahn wird vom Senat leider kategorisch ausgeschlossen.

 

Das Fahrrad

Eine weitere Alternative zum Auto ist das Fahrrad. Radfahren ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch gesundheitsfördernd. Es bietet eine gute Möglichkeit, sich körperlich zu betätigen und die frische Luft zu genießen. Inzwischen gibt es mit den Velorouten gut ausgebaute und sichere Fahrradwege, mit denen ihr schnell zur Universität gelangt. Wenn ihr kein eigenes Fahrrad habt, könnt ihr einfach ein Stadtrad mieten. Es gibt zumindest in den zentrumsnahen Stadtteilen viele Ausleihstationen, und die ersten 30 Minuten einer Fahrt sind immer kostenlos. Beachtet bitte, dass ihr die Stadträder am Ende eurer Fahrt an einer Station anschließen müsst, es sollte sich also eine Station in der Nähe von eurem Ziel befinden.

 

Einfach zu Fuß

In der Diskussion um umweltfreundliche Mobilitätsoptionen werden oft der öffentliche Nahverkehr (ÖPNV) und das Fahrrad als Alternativen zum Auto genannt. Doch eine Möglichkeit der Fortbewegung wird dabei häufig übersehen: das Gehen zu Fuß. Dabei ist das Laufen eine natürliche menschliche Bewegung und bietet eine wunderbare Möglichkeit, die Stadt zu erleben. Beim langsamen Vorankommen zu Fuß kann man die Umgebung besser wahrnehmen und entdecken. Allerdings wird das Gehen in vielen Städten durch schlechte und enge Fußgängerzonen erschwert. Für eine erfolgreiche Verkehrswende müssen Städte nicht nur gute und sichere Fahrradwege sowie verbesserte ÖPNV-Angebote bereitstellen, sondern auch attraktive Fußgängerzonen und Gehwege schaffen. Das Laufen ist schließlich ein wesentlicher Bestandteil der Nutzung des ÖPNV, da man bis zur Haltestelle zu Fuß gehen muss. Eine "walkable City" (laufbare Stadt) macht eine Stadt langfristig attraktiv zum Leben.

 

Fazit

Insgesamt können sowohl der öffentliche Nahverkehr als auch das Fahrrad dazu beitragen, die Umwelt und euren Geldbeutel zu schonen. Es ist wichtig, bei der Wahl des Verkehrsmittels immer auch die individuellen Bedürfnisse und Umstände zu berücksichtigen. Auch eine Kombination aus verschiedenen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise dem Fahrrad und dem öffentlichen Nahverkehr, kann eine attraktive Option sein. 
Durch die Wahl umweltfreundlicher Verkehrsmittel können wir alle dazu beitragen, unseren Planeten zu schützen und eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.

 


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